Teilprojekte

Zu folgenden Themen aus den Literatur-, Medien-, Kunst- und Theaterwissenschaften wird geforscht.

Arbeit – Abwehr – Aufbau: „Aufarbeitung der Vergangenheit“ in der deutschen Nachkriegsliteratur zwischen Schuldabwehr und Neuaufbau

Die Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur, zum größten Teil junge Kriegsheimkehrer, erhoben den Anspruch, nicht nur kritisch zurück-, sondern vor allem optimistisch in die Zukunft zu blicken.

Arbeitsformen und Prüfungstechniken 1800 / 2000

Die Überprüfung von – fachlichen, kommunikativen, emotionalen – Kompetenzen gehört zu den unübersehbaren Bestandteilen unserer derzeitigen Arbeitswelt.

Zeugen und Herstellen – Biopolitik und Arbeit in ästhetischen Entwürfen um 1800

Aktuelle Überlegungen zu postfordistischen Arbeitsformen unterstreichen die Verschiebung von Prozessen der Herstellung hin zu Selbstschöpfungsprozessen des Individuums und der Gemeinschaft. Die Arbeit in der postmodernen Informationsgesellschaft zielt weniger auf die Erzeugung von Gütern als vielmehr auf die ‘Produktion des gesellschaftlichen Lebens selbst’ (Hardt/Negri, Empire, 11).

Material Ghosts. Filmische Ontologien und Spektrologien der Arbeit

Seit seinem Beginn unterhält das Kino eine ambivalente Affinität zur körperlichen, materiellen Arbeit. Arbeiter, die die Fabrik verlassen, und Bilder der Arbeit sind erste, archetypische Kinobilder.

Schauspiel-Arbeit

Unter den zahlreichen Figuren, mit denen der Mensch der Moderne sich selbst zu definieren versucht, sind vielleicht die einflußreichsten der Arbeiter und der Schauspieler.

Zusammenarbeiten. Zur Kollektivität des Produzierens in Kunst und Ökonomie

In diesem Projekt analysiere ich Poetiken des Produzierens in Kunst und Wirtschaft im Hinblick auf die Vorstellungen von Kollektivität, die sie explizit thematisieren oder implizit mit ausbilden.

Anthropologie und Metaphorologie der Arbeit bei Nietzsche

Nietzsches anthropologischer Entwurf steht an einer Schnittstellte zwischen den ästhetischen Theorien um 1800 und den aufkommenden ästhetischen Praktiken der künst lerischen Avantgarden des anfangenden 20. Jahrhunderts.

Farbe in Arbeit. Produktion und Produktivität des Kolorits in Malerei und Film der Moderne und Gegenwart

Das Projekt stellt die Frage nach der spezifischen Rolle von Farbe als Werkstoff im Wandel des (künstlerischen) Produktionsverständnisses im 19. und 20. Jahrhundert, es untersucht das Verhältnis von Farbe und Produktionsökonomie.

Die Arbeit, die Kunst und der Tod (Werk).

Der Begriff der Arbeit spielt bis zum Beginn der dreißiger Jahre in den Arbeiten Heideggers keine tragende Rolle. Die Ausnahme sind – aber sind Briefe Arbeiten ? – die Briefe an Hannah Arendt. In ihnen ist ständig von Arbeit die Rede.

Medienästhetik der Arbeit

Arbeit ist kulturell mehr und auch anderes als ‘nur’ Erwerbsarbeit. Richtet man den Blick auf künstlerisch-ästhetische Arbeitsformen und medienästhetische Strategien der Repräsentation von Arbeit, wird klar, dass „Arbeit“, im Sinne des produktiven Tuns, ein zentrales Paradigma der Selbstverständigung von Individuum und Kollektiven darstellt.